Merkmale der Ev.-reformierten Kirche
Der Reformator Calvin
Die Evangelisch-reformierte Kirche ist eine Gliedkirche der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD). Insgesamt gehören 24 Kirchen zur EKD.
Reformierte und Lutheraner leben in guter Nachbarschaft miteinander.
Was ist für die Reformierten kennzeichnend?
- Ihre Kirchen sind gekennzeichnet durch nüchterne Sachlichkeit
(keine Altäre, keine Kruzifixe, keine Bilder an den Wänden).
Das 2. Gebot: ("Du sollst dir kein Bildnis noch Gleichnis machen ...")
ist verbindlich und betont die Souveränität und Freiheit Gottes,
der sich jeglicher gedanklicher und bildhafter Vorstellungen entzieht.
- Die Gottesdienste haben eine schlichte Liturgie, in deren Mittelpunkt
die Predigt steht. Der Glaube lebt vom Hören auf Gottes Wort (Röm.
10, 17). Besonders gepflegt wird der Psalmengesang.
- Die Gemeinden und die Gesamtkirche werden durch Presbyterien und
Synoden geschwisterlich geleitet. Die Synoden entscheiden über Angelegenheiten,
die die Gemeinden nicht regeln können bzw. die die Mehrheit der
Gemeinden betreffen.
- Die Gemeinden wählen ihre Pfarrer frei.
- Die Gemeinden ordnen ihre Angelegenheiten selbst. Jährlich
findet eine Gemeindeversammlung statt, auf der aktuelle Punkte besprochen,
die Jahresrechnung und der Haushaltsplan diskutiert und verabschiedet
werden und das Presbyterium Rechenschaft über seine Arbeit ablegt.
- Alle Ämter sind gleichrangig; es gibt kein übergeordnetes
"Bischofsamt"; die Repräsentation der Kirchenleitung geschieht durch
das Amt des "Landessuperintendenten" bzw. des "Präses".
Als Bekenntnisschriften gelten vorbehaltlich weiterführender schriftgemäßer
Glaubenserkenntnis neben den altkirchlichen Bekenntnissen der Heidelberger
Katechismus von 1563 und die Barmer Theologische Erklärung von 1934.
Ich freue mich über Ihren Besuch in unserer Kirche oder wenn Sie
mir eine Nachricht zukommen lassen.